Das Projekt

Warum Quantenphysik?

Viele Menschen haben das Gefühl, die Quantenphysik beginne dort, wo das eigene Verständnis endet. Vielleicht beginnt der Weg zu ihr aber gar nicht mit dem Verstehen. Vielleicht beginnt er mit dem Staunen.

In der Quantenwelt geraten vertraute Vorstellungen ins Wanken. Gerade das macht sie so faszinierend und für viele Menschen zugleich schwer zugänglich. Manche Phänomene scheinen unserem Alltag zu widersprechen. Was unmöglich erscheint, kann dort zur Natur gehören. Sie fordert uns heraus, Wirklichkeit neu zu denken.

Wer bereit ist, vertraute Vorstellungen für einen Moment loszulassen, entdeckt, warum die Quantenphysik zu den faszinierendsten Forschungsgebieten unserer Zeit gehört.

 

Warum für Kinder?

Kinder interessieren sich für Dinosaurier, Sterne oder die Tiefsee. Nicht weil sie ihnen im Alltag begegnen, sondern weil sie zur Wirklichkeit gehören. Warum sollte das für die Quantenwelt anders sein?

Kinder möchten die Welt entdecken und verstehen. Sie stellen Fragen, beobachten, vergleichen und suchen nach Zusammenhängen. Die Quantenphysik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Verständnisses der Natur und eröffnet einen Blick auf eine Wirklichkeit, die sich oft unserer alltäglichen Vorstellung entzieht.

Gleichzeitig ist sie längst nicht mehr nur Gegenstand der Grundlagenforschung. Quantenphysik prägt bereits heute zahlreiche technologische Entwicklungen und wird unsere Zukunft in vielen Bereichen mitgestalten. Ein erster altersgerechter Zugang eröffnet Kindern daher früh die Möglichkeit, einem Forschungsgebiet zu begegnen, das ihre Generation begleiten wird.

Alice im Quantenland ist für Kinder geschrieben. Entdecken dürfen sie alle.

 

Warum Geschichten?

Geschichten begleiten die Menschheit seit ihren Anfängen. Sie geben Erfahrungen weiter, bewahren Wissen und eröffnen neue Perspektiven auf die Welt. Schon Mythen und Märchen erzählen von ungewöhnlichen Wesen, rätselhaften Orten und scheinbar Unmöglichem.

Kinder begegnen solchen Geschichten mit großer Offenheit. Fantastische Figuren und unbekannte Welten fordern ihre Vorstellungskraft heraus und laden sie dazu ein, Neues zu entdecken.

Die meisten fantastischen Geschichten erzählen von erfundenen Welten. Alice im Quantenland erzählt von einer realen Welt, die zunächst wie Fantasie erscheint. Die Geschichte führt dabei nicht von der Wirklichkeit weg. Sie eröffnet einen Zugang zu einem Forschungsgebiet, dessen Phänomene oft erstaunlicher wirken, als unsere Alltagserfahrung erwarten lässt.

 

Warum ein Hörspiel?

Nicht alles, was sich erzählen lässt, lässt sich auch zeigen. Gerade die Quantenphysik fordert unsere Vorstellungskraft heraus. Ein Hörspiel eröffnet dafür einen besonderen Raum.

Ein Hörspiel erzählt eine Geschichte. Die Bilder entstehen im Kopf. Gerade deshalb eignet es sich besonders für die Quantenphysik. Denn manches muss man sich erst vorstellen, bevor man beginnen kann, es zu verstehen.

 

Was bleibt?

 

Vielleicht begegnen Kinder Schrödingers Katze, der Quantenverschränkung oder dem Tunneleffekt Jahre später im Unterricht wieder. Dann sind diese Begriffe nicht mehr nur abstrakte Fachausdrücke. Sie sind bereits mit einer Geschichte, Figuren und eigenen Erinnerungen verbunden. Aus einer zunächst fremden Welt ist etwas Vertrautes geworden. Darauf kann später neues Wissen aufbauen.

 

Ein gemeinsames Projekt

Alice im Quantenland entsteht in Zusammenarbeit mit:

     

  • Schülerlabor PhotonLab am Max-Planck-Institut für Quantenoptik
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • attoworld
  • Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST)
  • Deutsches Museum
  • Munich Quantum Valley (MQV)
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