Mehr zur Forschung mit Licht

Juli 2018
MAP Newsletter
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Liebe Leser,

Wie soll sich Wissenschaft an ein breites Publikum wenden? Das ist die Frage, die die Öffentlichkeitsarbeit unseres Exzellenzclusters jeden Tag aufs Neue beschäftigt. In Zeiten, in denen viele Menschen Verschwörungstheorien für glaubhafter halten als wissenschaftliche Fakten, hat die Aufgabe der Wissenschaftskommunikation eine große Relevanz. Unsere Herausforderung ist es, herauszufinden, wo und wie wir am besten die Menschen erreichen. Sie, lieber Leser, der Sie diesen Newsletter in der Hand halten, sind sicherlich interessiert an Forschung. Sie mögen längere Artikel und tiefgehende Informationen.

Deutlich kürzer und mit mehr Bildern versehen sind unsere Aktivitäten in den sozialen Medien. Sie nehmen in unserer täglichen Arbeit immer mehr Raum ein. Mit Hilfe der sozialen Netzwerke wollen wir Lust auf die Forschung mit Licht machen, die in unserem Exzellenzcluster betrieben wird. Auf Facebook berichten wir fast tagesaktuell von Forschungserfolgen, Publikationen und Preisen. Zudem finden Sie Impressionen aus dem Cluster. Viele sehenswerte Bilder sind in den letzten Jahren entstanden. Sie zeigen eine ganz eigene Sichtweise auf die MAP-Laser-Forschung. Von diesen Bildern lebt auch unser Auftritt auf Instagram. Bei diesem Kanal geht es darum, schnell und unkompliziert visuelle Eindrücke zu vermitteln. Wir bieten dort besondere Motive, die wir im Labor finden. Denn wer kann sich vorstellen, wie es in einem Laserlabor aussieht, wenn er noch nie in diesem Bereich gearbeitet hat?

Noch nie waren so viele Menschen über soziale Netzwerke und Smartphone-Apps so intensiv miteinander vernetzt wie heute. Das Schöne an den Sozialen Medien ist der direkte Kontakt: Wir freuen uns über jeden „Like“ und qualifizierte Kommentare. Diese Interaktion vermittelt uns, welche Themen und Bilder am meisten interessieren. Sie unterstützen uns auf Instagram nicht nur, sondern helfen uns auch aktiv mehr interessierte Personen anzusprechen. Denn mit jedem Like zieht der Beitrag größere Kreise und wird weiteren Nutzern angezeigt, die so ebenfalls etwas über die Faszination der Laserphysik erfahren.

Viel Freude an diesem Newsletter wünschen
Karolina Schneider und Thorsten Naeser

 



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Dezember 2017
MAP Newsletter
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Liebe Leser,

so kann man sich täuschen: „Abscheulich, wider die Natur des Lichts, letztlich unwichtig, ja sogar störend für jegliche Naturerkenntnis“, urteilte Johann Wolfgang von Goethe über die Fraunhofer-Linien. Als Joseph Fraunhofer vor 200 Jahren sein von hunderten schwarzen Linien durchzogenes Sonnenspektrum in München veröffentlichte, wusste er selbst noch nicht um die Tragweite der Entdeckung. Fraunhofer hatte den Schlüssel für den Geheimcode der Sterne geliefert.

Die Fraunhoferlinien sind Absorptionslinien. Sie erlauben Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung und Temperatur der Gasatmosphäre von Sonne und Sternen: Durchquert Sonnenlicht diese Atmosphäre, werden dort bestimmte Wellenlängen des Spektrums von bestimmten Molekülen ausgelöscht. Dadurch entstehen schwarze Linien im Spektrum. Durch diese schwarzen Linien kann man auf die Zusammensetzung der Atmosphäre schließen.

 



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Juni 2017
MAP Newsletter
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Dear readers,

Who isn’t fascinated by the view of the night sky? And, at the same time, as a scientist, to be driven by the desire for a deeper understanding of the connections in the birth and death of countless cosmic objects? The fundamental question here is how, following its hydrogen beginnings, the universe has been enriched with heavier elements in the course of its development.

It is not for nothing that the question of the conditions and mechanisms of the formation of heavy elements in the universe ranks among the most pressing mysteries in physics today. We already have quite clear theoretical ideas about the underlying mechanisms of the cosmic nucleosynthesis of heavy elements by fast neutron capture with subsequent beta decay (‘r-process’).

 



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Dezember 2016
MAP Newsletter
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Mit dieser Ausgabe des MAP-Newsletters möchten wir Sie einladen, ans Max-Planck-Institut für Quantenoptik zu kommen und einen der ersten Laser zu bewundern. Dieser wird ab dem 12. Dezember 2016 bei uns ausgestellt. Und so spannt dieses Heft den Bogen von der modernen Laserforschung in unserem Cluster zurück zu den Anfängen im Jahr 1960 als Theodore Maiman der Öffentlichkeit seinen Laser vorstellte. Damals präsentierte Maiman ein kleines System bestehend aus einer Blitzlampe, einem Rubin und einer Hülse aus Metall. Gut zu sehen ist das Gerät auf einem historischen Foto auf den Seiten 24 und 25 dieser Ausgabe. Maimans Erfindung hat die Jahrzehnte überdauert. Jetzt ist das Original im Foyer des Max-Planck Instituts für Quantenoptik in Garching, in einer kleinen Ausstellung zu sehen. Zusammen mit dem Laser präsentieren wir das Original-Laborbuch, in dem sich die bahnbrechenden Skizzen für den Bau des Geräts befinden. Im zweiten Teil dieses Newsletters, finden Sie, liebe Leser, die Festschrift zu der Ausstellung. Für unsere internationalen Besucher haben wir sie in Englisch verfasst, Originaltexte

von Theodor Maiman ergänzen den historischen Rückblick. Tauchen sie ein in eine spannende und manchmal kontrovers diskutierte Zeit, in der ein kleines Gerät erdacht wurde, das bis heute die Welt nachhaltig verändert hat. Am Prinzip des Lasers, der stimulierten Emission, hat sich bis heute nichts geändert, doch die Technik hat einen enormen Fortschritt erlebt. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen wieder ein breites Spektrum dessen vor, was mittlerweile mit Licht in der Forschung möglich ist. Die Bandbreite reicht von der Fotografie elektromagnetischer Felder über lasergetriebene Tumortherapien der Zukunft, bis hin zur Erforschung des Phänomens der Photoemission, das Albert Einstein vor mehr als 100 Jahren entdeckte.

 



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Juni 2016
MAP Newsletter
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Beginnt das »Jahrzehnt der organischen Photovoltaik«? Das ist die Frage, die sich Wissenschaft und Industrie stellen. Sollten sich organische Solarzellen aus Kohlenwasserstoff-Verbindungen in den nächsten Jahrzehnten konkurrenzfähig als ökologische Stromerzeuger erweisen, könnte das die Welt wie sie heute aussieht, bedeutsam verändern. Schon heute sind die Photovoltaik-Zellen aus organischen Halbleitermaterialien biegsam und dünn wie eine Klarsichthülle, sowie leicht und variabel im Farbton. Als dünne, photoaktive Schichten auf Dächern, an Fassaden oder sogar in Fenstern könnten Solarzellen etwa das Erscheinungsbild unserer Städte neu prägen. Diese würden bunter und farbenfroher. In faltbaren Mobiltelefon-Ladegeräten oder auf Automobildächern könnten die Zellen umweltfreundlichen und billigen Strom liefern. Doch noch sind einige technologische Hürden zu bewältigen. Wie so oft dienen Paradigmen aus der Natur als Vorbild organische Solarzellen zu optimieren. Jetzt haben MAP-Forscher erfolgreich von der Natur abgeschaut. Ziel war es, eine komplexe Hybrid-Architektur zu entwickeln und mit ihrer Hilfe effizient Ladungen zu trennen, um neue Prinzipien einer kostengünstigen Stromerzeugung in großem Maßstab zu demonstrieren. Dazu entwickelten die Wissenschaftler auf einer diamantgestützten Graphenlage photoaktive Systeme aus nur einer Schicht eines selbstorganisierten molekularen Netzwerks. Diese Netzwerke produzierten erfolgreich Strom. Die Forschungsergebnisse eröffnen nun neue Möglichkeiten, optoelektronische Bauelemente molekülgenau herzustellen. Im großen Puzzle des Erkenntnisgewinns ist dieser Erfolg, ebenso wie die zahlreichen Forschungsergebnisse, die Sie in diesem Heft lesen können, ein weiterer kleiner Baustein, unsere Zukunft zu gestalten und sie vielleicht ein wenig zu verbessern.

 



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Dezember 2015
MAP Newsletter
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Bilder regieren die Welt. Sie wecken Emotionen und Wünsche, faszinieren, begeistern, beeindrucken, können aber auch schockieren.

 

Lange bevor die Sprache entstand nahmen Augen von Lebewesen ihre Umgebung wahr, das Gehirn speicherte die Informationen verlässlich ab. Nichts nimmt unser Gehirn besser auf als visuelle Reize. Bilder auf Medien zu speichern ist eine relativ junge Technik. Erstmals gelang das im Jahr 1826 dem französischen Advokaten Joseph Nicéphore Niépce mit seiner Camera obscura. Acht Stunden belichtete er sein Bild, das den Blick aus seinem Arbeitszimmer zeigt. Die Fotografie hat seitdem eine rasante Karriere hingelegt. In den letzten Jahren dominierten die digitalen Spiegelreflexkameras den Markt. Doch ob sich diese Dominanz weiter hält ist mehr als fraglich. Das zeigt sich nicht zuletzt am Titelbild dieses Newsletters, das von Wolfgang Schweinberger vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik aufgenommen wurde. Er hat es mit einem Smartphone im neuen Attosekunden-Labor in Saudi Arabien fotografiert. Wir freuen uns besonders, dass wir seit dieser Ausgabe unseres MAP-Newsletters unsere Bilder und Infor-mationen in gedruckter Form präsentieren dürfen. Wir hoffen, auf diese Weise noch mehr Leser für die Laserwissenschaften und ihre faszinierenden Anwendungsmöglichkeiten begeistern zu können.

 



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